eurodata bewirbt edtime als digitale Zeiterfassung mit Rechtssicherheit und weniger Aufwand
eurodata bewirbt mit edtime eine digitale Zeiterfassung, die den klassischen Stundenzettel ablösen soll. Nach Angaben des Anbieters erfasst das System Arbeitszeiten gesetzeskonform, dokumentiert sie revisionssicher und verarbeitet alle Daten DSGVO-konform. Unternehmen sollen dadurch Risiken senken und Kosten sparen, Mitarbeiter von mehr Transparenz und einer einfach bedienbaren App profitieren. Weiterführende Informationen zur digitalen Arbeitszeiterfassung und Personaleinsatzplanung stellt das Unternehmen auf einer eigenen Seite bereit.
Digitale Erfassung soll Handarbeit überflüssig machen
Ausgangspunkt der Argumentation ist die Ablösung des Stundenzettels. Wer von der Erfassung auf Papier auf eine digitale Zeiterfassung wie edtime umsteigt, soll nach Darstellung von eurodata in mehreren Punkten profitieren. Als konkreter Posten nennt das Unternehmen den Wegfall manueller Tätigkeiten: Das Abtippen und Nachrechnen der Stundenzettel entfällt, wodurch Zeitaufwand und Kosten sinken sollen. Beispielrechnungen, Vergleichswerte oder Angaben zur Höhe der möglichen Einsparungen enthält die Beschreibung nicht. Die Aussage zur Kostenentlastung bleibt damit eine Einschätzung des Anbieters, die sich anhand des vorliegenden Materials nicht überprüfen lässt.
Rechtssicherheit und Datenschutz als zentrale Zusagen
Ein Schwerpunkt der Bewerbung liegt auf juristischen Fragen. eurodata gibt an, dass die Arbeitszeiten mit edtime gesetzeskonform und nachvollziehbar erfasst sowie revisionssicher dokumentiert werden. Damit soll das System Unternehmen Rechtssicherheit und Compliance verschaffen. Für den Datenschutz verweist das Unternehmen auf ein hinterlegtes Rollenkonzept, das die DSGVO-konforme Verarbeitung aller Daten gewährleisten soll. Welche Rollen dabei vorgesehen sind, wie sie sich unterscheiden und wie lange Daten aufbewahrt werden, dazu macht der Anbieter in dem vorliegenden Überblick keine Angaben. Auch eine unabhängige Prüfung oder Zertifizierung wird nicht genannt.
Echtzeitdaten für Planung und Steuerung
Als weiteren Vorteil führt eurodata die Transparenz an. Arbeitszeiten, Überstunden und Aufgaben sollen sich in Echtzeit abrufen lassen und eine verlässliche Grundlage für Planung und Entscheidungen bilden. Aus Sicht des Anbieters verbessert sich dadurch die Steuerungsfähigkeit im Unternehmen. Dieselbe Transparenz soll den Mitarbeitern zugutekommen, die nach Darstellung von eurodata von mehr Fairness und einer unkomplizierten Bedienung der edtime App profitieren. Unabhängige Erfahrungsberichte oder Nutzerbewertungen, die diese Einschätzung stützen, führt die Quelle nicht an.
Homeoffice und projektbezogenes Arbeiten
edtime soll die Umsetzung heutiger Arbeitsmodelle erleichtern. Genannt werden Homeoffice, flexible Arbeitszeiten und projektbezogenes Arbeiten. Wie stark die Software diese Modelle im Alltag unterstützt, lässt sich aus der Beschreibung nicht ableiten, da einzelne Funktionen nicht erläutert werden. Offen bleibt auch, ob und wie die Erfassung zwischen verschiedenen Einsatzorten oder Projekten getrennt wird. Der Hinweis auf projektbezogenes Arbeiten deutet lediglich an, dass die Software entsprechende Konstellationen abbilden soll.
Automatisierte Lohnabrechnung als Ziel
Nach Angaben des Anbieters schafft eine digitale Zeiterfassung die Basis für eine automatisierte Lohnabrechnung. Damit verbindet eurodata die Erfassung der Arbeitszeit mit der Weiterverarbeitung der Daten im Personalbereich. Wie die Übergabe an die Lohnabrechnung technisch abläuft, welche Systeme unterstützt werden und ob eine Anbindung an bestehende Personalsoftware möglich ist, geht aus dem Material nicht hervor. Auch zu Schnittstellen oder Exportformaten macht das Unternehmen keine Angaben.
Offene Punkte bei Preisen und Einführung
Das bereitgestellte Material enthält keine Preise, keine Lizenzmodelle und keine Angaben zu Mindestlaufzeiten. Unklar bleibt ebenfalls, ab welcher Betriebsgröße sich der Einsatz lohnt und ob es eine kostenlose Testphase gibt. Technische Einzelheiten wie unterstützte Endgeräte, Voraussetzungen für den Betrieb oder Angaben zum Speicherort der Daten fehlen in der Beschreibung. Wer die Software prüfen möchte, muss diese Punkte direkt beim Anbieter klären. eurodata verweist für weitere Informationen auf die Seite zur digitalen Arbeitszeiterfassung und Personaleinsatzplanung.
Bildquellen im Artikel
- Digitale Zeiterfassung mit edtime: Schluss mit Stundenzetteln: Bildquelle: eurodata